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Özdemir macht sich für Absage des Russland-Tags stark

Özdemir macht sich für Absage des Russland-Tags stark,Cem Özdemir, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Cem Özdemir, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Chef Cem Özdemir hat sich für die Absage des für Anfang Oktober geplanten Russland-Tags in Mecklenburg-Vorpommern ausgesprochen, an dem Wirtschaftsvertreter und Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) als Hauptredner teilnehmen sollen. “Niemand kann mehr leugnen, dass Präsident Putin den Konflikt in der Ukraine immer weiter befeuert”, sagte Özdemir dem “Tagesspiegel” (Mittwochausgabe). “Es wäre absurd, dass Mecklenburg-Vorpommern die Wirtschaftskontakte intensivieren will, während die Europäische Union mit Sanktionen versucht, Putin Einhalt zu gebieten.”

Sigmar Gabriel müsse “als Parteivorsitzender klarstellen, wo die SPD in Sachen Ukraine steht”, forderte Özdemir.

Autounfall Aalen – Toter bei Kollision mit LKW

Autounfall Aalen - Toter bei Kollision mit LKW@Bild: Rettungsdienst / Foto: über dts NachrichtenagenturAalen (dts Nachrichtenagentur) – Bei einem Verkehrsunfall nahe der baden-württembergischen Stadt Aalen ist am frühen Dienstagmorgen eine Person ums Leben gekommen sowie eine weitere schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen kollidierte gegen 04:20 Uhr ein Lkw auf der A7 mit einem Schwertransport, teilte die örtliche Polizei am Dienstag mit.

Autounfall Aalen – Toter bei Kollision mit LKW

Der Schwertransport und ein Begleitfahrzeug hatten zuvor vor einer Baustelle gestoppt. Der nachfolgende Lkw-Fahrer schätzte die Situation offenbar falsch ein, fuhr ungebremst auf das Begleitfahrzeug auf und schob dieses auf den vor ihm stehenden Schwertransport. Nach Angaben der Beamten sind durch die Kollision mehrere Fahrzeuge in Brand geraten. Der Fahrer des Begleitfahrzeugs konnte nur noch tot geborgen werden, während der Fahrer des auffahrenden Lkw schwerste Verletzungen erlitt.

Politik – Umfrage: AfD legt bundesweit zu

 Foto: Gründungsparteitag der "Alternative für Deutschland", über dts Nachrichtenagentur@Politik - Umfrage: AfD legt bundesweit zu@Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Landtagswahl in Sachsen ist die AfD laut einer Umfrage auch bundesweit im Aufwind. Wie “Bild” (Dienstag) unter Berufung auf die neue INSA-Umfrage meldet, kann die eurokritische Partei derzeit auf sechs Prozent der Wählerstimmen hoffen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Das ist ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche.

Politik – Umfrage: AfD legt bundesweit zu

Demgegenüber verliert die Union zwei Punkte auf 40 Prozent. Rein rechnerisch wäre ein Bündnis von CDU/CSU und AfD möglich, denn SPD (25 Prozent), Linkspartei (zehn Prozent, plus 0,5 Punkte) und Grüne (zehn Prozent) kämen zusammen nur auf 45 Prozent. Die FDP wäre mit drei Prozent (-0,5 Punkte) nicht im Bundestag vertreten. INSA-Chef Hermann Bunkert sagte “Bild”, nach dem Wegfall der FDP als Partner müsse die Union ihr Verhältnis zur AfD schnell klären, um mögliche Koalitionsoptionen auszuloten. Für den Meinungstrend befragte INSA insgesamt 2.036 Wahlberechtigte vom 29. August bis 1. September und damit bis einen Tag nach der sächsischen Landtagswahl.

Europapolitiker Brok verteidigt Gauck gegen Kritik

Europapolitiker Brok verteidigt Gauck gegen Kritik@Foto: Joachim Gauck, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten im Europaparlament, Elmar Brok (CDU), hat Bundespräsident Joachim Gauck gegen Kritik an seine warnenden Worte gegen Russland verteidigt. “Russland will die Freiheit eines unabhängigen Landes mit Waffengewalt zerstören”, sagte Brok der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Mittwoch). Linken-Chef Bernd Riexinger hatte die Äußerungen Gaucks während der Gedenkfeier zum Beginn des Zweiten Weltkriegs als unangemessen kritisiert.

Europapolitiker Brok verteidigt Gauck gegen Kritik

Brok sagte dazu: “Herr Riexinger vergisst, dass die Ukraine Opfer des Hitler-Stalin-Paktes und auch des Zweiten Weltkriegs war.” Mit Blick auf den Nato-Gipfel am Donnerstag und Freitag in Wales forderte der Außenpolitiker, das Bündnis müsse “die Verteidigung seines Gebiets im Osten glaubhaft machen”. Gleichzeitig sprach er sich für neue Sanktionen gegen Russland aus, um eine politische Lösung des Konflikts zu erreichen. “Leisetreterei ist von Aggressoren noch immer als Freibrief für weitere Taten betrachtet worden”, warnte Brok.