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Tag: euro

Trittin: Strompreis für vierköpfige Familie soll um 50 Euro pro Jahr sinken

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine vierköpfige Familie mit durchschnittlichem Stromverbrauch soll nach Plänen der Grünen künftig pro Jahr 50 Euro weniger für den Strom zahlen: “Wir wollen die Ausnahmen bei der EEG-Umlage wieder auf die Zeit vor Schwarz-Gelb reduzieren. Wir wollen die Zahl der Ausnahmen wieder auf unter 1.000 begrenzen”, sagte der grüne Spitzenkandidat Jürgen Trittin der “Rheinischen Post” (Mittwochausgabe). “Dann würde die EEG-Umlage auch um vier Milliarden Euro entlastet. Mehr Lesen

Behinderten-Werkstätten beliefern Bundeswehr für 1,44 Millionen Euro

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundeswehr hat Aufträge im Wert von 1,44 Millionen Euro an Werkstätten für Behinderte vergeben. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Parlamentsanfrage der Linken hervor, aus der die “Bild-Zeitung” (Mittwochausgabe) zitiert. Danach ist die Anzahl der Aufträge von zwei im Jahr 2004 auf 55 im Jahr 2012 gestiegen. Mehr Lesen

Nächster Bundestag kostet Steuerzahler bis zu 65 Millionen Euro mehr

Reichstagsgebäude, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Reichstagsgebäude, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der nächste Bundestag wird den Steuerzahler teuer zu stehen kommen: Nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler (BdS) für das “Handelsblatt” (Donnerstagausgabe) kostet ein Bundestagsabgeordneter je nach Berechnung zwischen 592.000 und 1,1 Millionen Euro jährlich. Da der Bundestag aufgrund des neuen Wahlrechts von derzeit 620 womöglich auf mehr als 670 Abgeordnete anwachsen wird, drohen somit Mehrkosten von bis zu 55 Millionen Euro jährlich. Hinzukommen zehn Millionen Euro, weil neue Räume samt Ausstattung nötig sein werden.

“Das Wahlrecht muss gleich nach der Bundestagswahl wieder auf die politische Agenda rücken”, sagte BdS-Präsident Reiner Holznagel dem “Handelsblatt”. Es führe zu einer “teuren Aufblähung des Parlaments”. Holznagel warb dafür, die Wahlkreise neu zuzuschneiden und zu reduzieren. “500 Mandate sind völlig ausreichend”, sagte er. Theoretisch hat der Bundestag 598 Abgeordnete. Hinzu kommen Überhangmandate, die mit dem neuen Wahlrecht erstmals ausgeglichen werden, indem Fraktionen ohne Überhangmandate Ausgleichsmandate erhalten. Die Bundestagsverwaltung schafft nach Informationen des “Handelsblatts” bereits 200 neue Büroplätze. Dies entspricht der Kalkulation von 67 zusätzlichen Abgeordneten.

Unfall Aschendorf – Gegen Baum geprallt und schwer verletzt – 8000 Euro Sachschaden an Unfallauto

Aschendorf (ots) – Am Dienstagmittag befuhr ein 47jähriger Fahrzeugführer aus Lahn mit seinem VW Golf die Landestraße 62, aus Richtung Aschendorf kommend, in Richtung Neulehe. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab.und prallte gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls verletzte sich der Autofahrer schwer. Mehr Lesen

Bericht: Hartz-Regelsatz steigt 2014 um neun Euro

Euromünzen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Euromünzen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Hartz-IV-Empfänger werden nach einem Bericht der “Bild-Zeitung” (Mittwochausgabe) 2014 wieder mehr Geld erhalten: Der Regelsatz werde zum Jahreswechsel um neun Euro auf 391 Euro im Monat steigen. Das entspricht einem Plus um 2,4 Prozent, wie die Zeitung unter Berufung auf Koalitionskreise schreibt. Das Bundeskabinett wolle die Erhöhung demnach am morgigen Mittwoch beschließen.

Der Regelsatz steigt damit etwas stärker als in diesem Jahr. Zu Jahresbeginn 2013 war der Satz um acht Euro angehoben worden.

Lotto: Jackpot steigt auf 22 Millionen Euro

Lotto-Schild, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Schild, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – Der Jackpot im Lotto 6 aus 49 ist auf rund 22 Millionen Euro gestiegen, nachdem es am vergangenen Samstag erneut keinen Tipper gegeben hat, der auf seinem Tippschein einen Sechser plus Superzahl hatte. Da auch kein Lottospieler einen Sechser hatte, stehen in der Gewinnklasse 2 rund vier Millionen Euro zur Ausspielung bereit, wie der deutsche Lotto- und Totoblock am Montag mitteilte. In der Zusatzlotterie Spiel 77 ist der Jackpot hingegen gefallen: Zwei Spieler aus Brandenburg und Hessen teilen sich den Hauptgewinn.

Sie erhalten jeweils 777.777 Euro. In der Zusatzlotterie Super6 gab es insgesamt vier Hauptgewinner. Zwei Spieler aus Berlin und jeweils ein Spieler aus Bayern und dem Saarland haben 100.000 Euro gewonnen.

Bericht: Über 500 Millionen Euro Schaden durch Franchise-Pleiten

McDonalds-Logo, über dts Nachrichtenagentur
Foto: McDonalds-Logo, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Risiko für Existenzgründer, mit Investitionen in eines der 985 Franchise-Systeme in Deutschland ihr Geld zu verlieren, ist groß. Wie das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, können nur 115 von ihnen eine Prüfplakette des Deutschen Franchise-Verbands (DFV) vorweisen, nachdem sie einen sogenannten Systemcheck bestanden haben. Nur 150 bis 200 Franchise-Geber, zitiert das Magazin den Unternehmensberater und Branchenkenner Felix Peckert, böten Neulingen “eine gute Aussicht, ihr eigenes Unternehmen mit einem geringen Risiko aufzubauen”.

Christian Prasse, amtierender Vorsitzender des Deutschen Franchise-Nehmer Verbands (DFNV) und Franchise-Anwalt, sieht “eine wirklich gute Vertriebsform wegen einer Vielzahl schwarzer Schafe in eine ethische Krise geraten”. Der Schaden durch Insolvenzen betrage in Deutschland “zurückhaltend geschätzt 500 Millionen Euro im Jahr”, der durchschnittliche Schaden pro Franchise-Nehmer rund 25.0000 Euro. Bei etwa 60 spezialisierten Anwälten seien, so Prasse, rund 4.000 Rechtsstreitigkeiten anhängig. Während der DFNV ein Franchise-Gesetz fordert, um kleine Existenzgründer vor großen Franchise-Gebern zu schützen, lehnt der DFV dies ab. Die Zahl von Franchise-Gebern wie McDonald’s, Fressnapf und Schülerhilfe stieg seit 2002 auf 985, die der Franchise-Nehmer von 41.200 auf 72.700. Die Branche setzte 2012 rund 61,2 Milliarden Euro um, doppelt so viel wie die pharmazeutische Industrie in Deutschland.

Bericht: FDP-Fraktion zahlt 5,1 Millionen Euro für Werbung

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP-Bundestagsfraktion hat einem Medienbericht zufolge 2012 deutlich mehr Geld für Werbung ausgegeben als die anderen Fraktionen. Wie die “Bild-Zeitung” unter Berufung auf die Rechnungsberichte schreibt, betrugen die Aufwendungen der Liberalen für Öffentlichkeitsarbeit 5,1 Millionen Euro. Das ent­spricht einem Drit­tel der Ge­samt­aus­ga­ben der FDP-Fraktion und übersteigt sogar die Wer­beausgaben aller an­de­ren Fraktionen zu­sam­men.

Laut dem Blatt hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion im vergangenen Jahr demnach rund eine Mil­li­on Euro für Öf­fent­lich­keits­ar­beit bezahlt. SPD und Grünen haben jeweils 1,2 Millionen Euro ausgegeben. Die Linke-Fraktion hat 1,6 Millionen Euro für Öffentlichkeitsarbeit verbucht.

Commerzbank: 500 Millionen Euro Gewinn mit 5200 Beschäftigten weniger

Commerzbank, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Commerzbank, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Commerzbank braucht noch bis 2016, um im Privatkundengeschäft 500 Millionen Euro zu verdienen. “Wir befinden uns in einer Niedrigzinsphase, von der ich nicht glaube, dass sie so schnell zu Ende gehen wird”, sagte Vorstandsmitglied Martin Zielke dem “Tagesspiegel” (Montagsausgabe). Das mache sich beim Ertrag der Bank bemerkbar.

Zum geplanten Stellenabbau sagte er, “alle Mitarbeiter im Privatkundengeschäft sollen bis Ende des Jahres Klarheit über ihre künftige Aufgabe haben. Die entsprechenden Gespräche führen wir gerade”. In der gesamten Bank sollen 5.200, im Privatkundengeschäft 1.800 Arbeitsplätze gestrichen werden.

Staat erzielt im ersten Halbjahr Überschuss von 8,5 Milliarden Euro

Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der Staat hat im ersten Halbjahr des laufenden Jahres einen Finanzierungsüberschuss von 8,5 Milliarden Euro erzielt. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (1.335,8 Milliarden Euro) errechnet sich daraus ein Plus von 0,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung konnten damit von einer im europäischen Vergleich insgesamt günstigen Beschäftigungssituation und stabilen Wirtschaftsentwicklung im ersten Halbjahr 2013 profitieren.

Der Bund verringerte sein Finanzierungsdefizit im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um knapp sechs Milliarden Euro auf -2,2 Milliarden Euro. Die Länder erreichten im ersten Halbjahr 2013 einen Überschuss von 1,2 Milliarden Euro, nachdem sie im entsprechenden Vorjahreszeitraum knapp einen ausgeglichenen Haushalt verfehlt hatten. Bei den Gemeinden erhöhte sich der Überschuss im Vorjahresvergleich um eine Milliarde Euro auf rund 5,3 Milliarden Euro. Der Überschuss der Sozialversicherung belief sich auf 4,3 Milliarden Euro und fiel damit erwartungsgemäß deutlich niedriger aus als bisher. Gründe hierfür waren zum Beispiel die Absenkung der Rentenversicherungsbeiträge und der Wegfall von Zuschüssen aus dem Bundeshaushalt. Die Einnahmen des Bundes beliefen sich im ersten Halbjahr auf 604,5 Milliarden Euro und waren damit um 16,3 Milliarden Euro oder 2,8 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Die Ausgaben des Staates entwickelten sich nahezu parallel mit den Einnahmen und stiegen im ersten Halbjahr 2013 um 15,8 Milliarden Euro (+ 2,7  Prozent) auf 596,0 Milliarden Euro, wie die Statistiker weiter mitteilten.